Die LösungThe solution
Lucanet als zentrale Reporting-Ebene
Der erste strategische Schritt war, Lucanet als zentrale Reporting-Ebene in der gesamten Gruppe zu etablieren. Zwischen SAP, den lokalen Buchhaltungssystemen und Lucanet wurden Schnittstellen implementiert. So entstanden eine standardisierte Berichtsstruktur und eine einheitliche Basis für alle Finanzdaten.
Die Wirkung zeigte sich schnell. Der Jahresabschluss verschob sich von Mitte Mai auf Anfang April. Quartalsberichte, die es zuvor nicht gab, wurden zum Standardprozess. Das monatliche Reporting beschleunigte sich deutlich und ist heute am 11. Arbeitstag abgeschlossen, inklusive Cashflow-Reporting für jede Tochtergesellschaft.
Intercompany-Abstimmung: von Monaten auf null
Für viele Finanzorganisationen ist die Intercompany-Abstimmung einer der zeitaufwendigsten Teile der Konsolidierung. Dennis Wehrmanns Ansatz war klar: Abstimmungsdifferenzen sollen dort gelöst werden, wo sie entstehen, also in den Tochtergesellschaften.
Nach der Einführung der Lucanet-Lösung für die Intercompany-Abstimmung verlagerte sich ein Großteil der Abstimmungsarbeit aus dem Group Accounting heraus. Aus Konzernsicht ist ein Aufwand, der zuvor Wochen bis Monate kostete, praktisch entfallen.
Nachdem die Reporting-Prozesse etabliert waren, übertrug das Team denselben standardisierten Ansatz auf die Planung. Die Tochtergesellschaften übermitteln ihre Budgets heute über Lucanet, auf demselben Kontenplan wie das Ist-Reporting. Direkte Vergleiche über alle drei Konsolidierungskreise hinweg sind damit möglich.