Im Fokus: DRS 26

Am 16.10.2018 wurde der Deutsche Rechnungslegungsstandard Nr. 26 „Assoziierte Unternehmen“ vom Bundesministerium für Justiz und für Verbraucherschutz gem. § 342 Abs. 2 HGB im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekanntgemacht. Für die bilanzielle Abbildung von assoziierten Unternehmen und Anwendung der Equity-Methode gem. §§ 311, 312 HGB im handelsrechtlichen Konzernabschluss gilt aktuell der DRS 8 „Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss“.

DRS 8 wird nun durch DRS 26 abgelöst und ersetzt. Hintergrund sind vor allem Änderungen der Rechtslage seit Veröffentlichung des Vorgängerstandards. Somit soll eine Harmonisierung und konsistente Anwendung mit dem in 2015 verabschiedeten DRS 23 „Kapitalkonsolidierung (Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss)“ sowie mit Änderungen des HGB durch das BilRUG erreicht werden. DRS 26 behandelt die Identifikation und Abgrenzung von assoziierten Unternehmen. Darüber hinaus werden ebenfalls die Anwendung und Zweifelsfragen der Equity-Methode adressiert sowie Konzernanhangangaben erläutert.

Die Regelungen des DRS 26 sind erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2019 beginnen, anzuwenden. Werden dessen Empfehlung bei der Aufstellung eines Konzernabschlusses beachtet, wird die Beachtung der die Konzernrechnungslegung betreffenden Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermutet.

Inhalte

  • Abgrenzung von assoziierten Unternehmen
  • Equity-Bewertung
    • Allgemeines
    • Erstmalige Abbildung mit der Equity-Methode
    • Folgebewertung
  • Ausweis und Konzernanhangangaben
  • Fazit

Autor

Jens Lehmann
Whitepaper: Im Fokus: DRS 26
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