Kontakt
LucaNet bei YoutubeLucaNet bei FacebookLucaNet bei Google+LucaNet bei XingLucaNet bei TwitterLucaNet bei LinkedInFollow us on:
Software und Beratung für
Business Intelligence im Rechnungswesen

Rheinische Post, 15. Januar 2009


Software-Firma im Nordpark

von Carola Siedentop

 

Nach Berlin, München, Amsterdam und Wien hat die Firma LucaNet nun auch einen Standort in Mönchengladbach. Chef Oliver Schmitz wählte seine Heimatstadt für das expandierende Unternehmen, weil die lage stimmt.

 

Als Oliver Schmitz seine Firma LucaNet gründete, kaufte er einen Schreibtisch von Ikea und begann mit seinem ehemaligen Studienkollegen Rolf-Jürgen Moll, Software zu entwickeln. Heute hat das Unternehmen 42 Mitarbeiter, zu seinen Kunden gehören Firmen wie Van Laack, Edding, Gardeur, Condor und Langenscheidt. LucaNet hat seinen Hauptsitz in Berlin, weitere Standorte sind in München, Amsterdam und Wien. Gestern stellte Oliver Schmitz das neue Büro für den Westen Deutschlands vor: Der Software-Entwickler hat sich im Nordpark niedergelassen.

 

Stadt ist besser als ihr Ruf

 

Oliver Schmitz hat sich für Mönchengladbach entscheiden, weil es verkehrsgünstig liegt, die Mieten niedrig seien und Nähe zu den Kunden und den Benelux-Ländern bietet. „Außerdem bin ich selbst Mönchengladbacher und finde, dass die Stadt besser ist als ihr Ruf. Es gibt hier viele tolle Unternehmen“, erklärt der 37-Jährige. Vergleiche hat er mehrere: Schmitz studierte in Bayern, gründete dann in Berlin die Firma und war zwischenzeitlich auch in Düsseldorf beschäftigt. Bevor er sich für seine Heimatstadt als neuen Standort entschied, hatte er sich auch in der Landeshauptstadt umgesehen. „Aber die Wirtschaftsförderung dort ist offenbar an kleinen Unternehmen nicht interessiert“, meint Schmitz. Von der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach habe er sich hingegen sehr gut betreut gefühlt.

Und auch die Wirtschaftsförderung (WFMG) freut sich über den neuen Mieter im Nordpark, der ins Profil der Unternehmen passt, die sich in der Stadt nach ihren Plänen ansiedeln sollen. „Inzwischen haben wir hier einen kleinen Cluster von IT- und Kreativbranchen“, sagte David Bongartz von der WFMG. Freuen dürften die Stadt auch die Expansionspläne von LucaNet: 2009 streben sie einen Umsatz von fünf Millionen Euro an, aus den bisher vier Mitarbeitern sollen in den nächsten Jahren bis zu 15 in Mönchengladbach werden. „Wir sind ein profitables Unternehmen, komplett eigenfinanziert - und ein guter Gewerbesteuerzahler“, sagt Oliver Schmitz und schmunzelt.

Für das Jahr 2009 seien die Auftragsbücher voll. „Unsere Aussichten sind gut - trotz oder gerade wegen der Finanzkrise“ , erklärt Schmitz. Denn immer mehr Banken forderten von Unternehmen Kontrollen, Finanzdaten und -planungen an. 2008 ist der Kundenstamm von LucaNet um 100 auf 500 Firmen gewachsen, für dieses Jahr erwarten sie mindestens ebenso viele neue Auftraggeber.

An den europäischen Grenzen will der Software-Anbieter demnächst nicht mehr Halt machen. Ein chinesischer Mitarbeiter übersetzt die Software, die Internetkompatibel ist, gerade für den chinesischen Markt. Außerdem werden weitere internationale Vertriebswege gesucht, aktuell für Russland und die Ukraine.

 

Das Unternehmen

 

Produkt

LucaNet bietet hauptsächlich mittelständischen Unternehme Software-Lösungen für Konzernabschlüsse, Finanzplanung und Financontrolling an. Ihr Service geht von der Beratung der Kunden über die Entwicklung der Software bis hin zu Schulungen der Kunden-Mitarbeiter.

 

Markt

Neben den großen Software-Unternehmen der Branche wie Microsoft, bieten noch zwei bis drei kleinere Firmen Software-Lösungen wie LucaNet an.

 

Zurück zur Übersicht