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Software und Beratung für
Business Intelligence im Rechnungswesen

IT-Mittelstand, 12/2010


Von Hochglanz und Tiefgang

von Johannes Kelch

 

Im Finanzbereich kombinieren viele Mittelständler ­altbewährte Software für das operative Geschäft mit ­modernen Instrumenten für Reporting, Planung, Analysen und Konsolidierung.

 

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Die Sellner-Group hat sich auf edle Oberflächen aus Holz, Metall, Leder und Kunststoffen für Premium-Automobile spezialisiert. Während bei den Produkten die Hochglanzoberfläche dominiert, geht das Unternehmen im Controlling in die Tiefe. Die deutschen Gesellschaften im Konzern rechnen mit SAP und erstellen vor Ort mit jeweils eigenen Mitarbeitern lokale Abschlüsse, im Ausland sind landesspezifische Buchhaltungssysteme im Einsatz. Um auf Konzernebene den Überblick zu bekommen, entschied sich Sellner 2006 für die Einführung der Software Lucanet.World. Florent Levy, Leiter des Konzern-Controllings, bestätigt, dass die rasch eingeführte Software die Arbeit im Controlling erheblich beschleunige. Ein Konzern-Monatsabschluss entstehe innerhalb eines Arbeitstages, so Levy. Darüber hinaus dient die Software der integrierten Bilanz-, GuV- und Cashflow-Planung auf Konzernebene. Nach Darstellung des Controlling-Chefs sind „mehrjährige Vergleiche aus Konzern- und Gesellschaftssicht“ in der neuen Software einfacher zu erstellen als in den SAP-Systemen, die sich jedoch bei Detailanalysen gut bewähren. Auch für die grobe Liquiditätsplanung alle drei Monate nutzt Levy das Produkt von Lucanet.

 

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Trend 4: Financial Intelligence

 

Die klare Alternative zu Excel liegt in Business Intelligence speziell für den Finanzbereich – sprich: Finance Intelligence. Eine OLAP-Datenbank zieht aus den Datenbanken der operativen Systeme automatisch Informationen, die Daten stehen sodann für Reporting, Konsolidierung, Analysen und Finanzplanung zur Verfügung. Nach einer Untersuchung der FH Dortmund besteht hier ein klarer Bedarf. Gefragt sind, so die Forscher, „leistungsfähige Berichtssysteme, die schnell einen umfassenden Blick auf Entwicklungen, Abweichungen oder Auswirkungen auf die Rentabilitäts-, Erfolgs-, Vermögens- und Liquiditätslage des Unternehmens ermöglichen.“

 

Wie Dominik Duchon, Vorstandsmitglied der Lucanet AG, betont, unterscheidet sich „Finance Intelligence“ grundlegend von „Business Intelligence“ (BI). BI sei „generisch ausgelegt“ und „beliebig erweiterbar“, Finance Intelligence basiere hingegen ausschließlich auf Finanzzahlen (Buchungen). Eine Verarbeitung dieser Zahlen sei „alles andere als trivial, aber standardisierbar und von der Grundlogik her immer gleich“, so Duchon. Was mit Finance Intelligence im Vergleich zu Excel zu erreichen ist, erklärt Dominik Duchon am Beispiel Konsolidierung. Mit Excel sei bei wenigen Gesellschaften, der Abwesenheit von Schwierigkeiten wie Fremdwährungen und seltenen Konsolidierungen mit höherem Aufwand das „gleiche Ergebnis“ zu erzielen. Sobald sich jedoch die Gesellschaften und Schwierigkeiten mehren, Konsolidierungen monatlich zu erstellen sind und Vergleiche über die Zeit gefordert sind, lohnt sich laut Duchon eine Spezialsoftware.

 

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