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Neubewertungsmethode


 

Die Neubewertungsmethode beschreibt eine Methode der Kapitalkonsolidierung im Rahmen des Konzernabschlusses. Hierbei werden die stillen Reserven und Lasten als Differenz zwischen den Zeit- und Buchwerten zuerst aufgedeckt.

 

Im Unterschied zur Buchwertmethode sind diese Differenzen zudem nicht nur anteilig in Höhe der Beteiligungsquote, sondern vollständig aufzudecken. Hierdurch wirken sich die stillen Reserven und Lasten in voller Höhe auf das Eigenkapital des Tochterunternehmens aus, welches um die Summe der aufgedeckten Einzeldifferenzen korrigiert und somit neu bewertet wird. Im Anschluss wird die Beteiligung des Mutterunternehmens mit dem anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet. Ein dabei eventuell resultierender Unterschiedsbetrag wird je nach Art (aktivisch oder passivisch) als Geschäfts- oder Firmenwert (GoF / Goodwill) aktiviert oder als Unterschiedsbetrag auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen.


Im Zuge des BilMoG ist die Neubewertungsmethode die einzig zulässige Form der Kapitalkonsolidierung. Sie ist nach HGB neuer Fassung nunmehr zwingend anzuwenden (Ausnahme: Altfälle, die von der Neubewertung laut BilMoG ausgenommen sind, siehe dazu Buchwertmethode).

Nach IFRS besteht bei der Kapitalkonsolidierung ein Wahlrecht zwischen der Neubewertungsmethode und der Full-Goodwill-Methode. 

 

 

Screenshot LucaNet: Neubewertungsmethode - Kapitalkonsolidierung

 

 

 

 

 

 

Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode mit der LucaNet-Software

 

 

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