Kapitalbedarfsplanung
Der Kapitalbedarf eines Unternehmens wird durch das Verhältnis von Ein- und Auszahlungen bestimmt. Im Gegensatz zur kurzfristig orientierten Liquiditätsplanung dient die Kapitalbedarfsplanung der langfristigen Planung des Zahlungsmittelbestands. Sie steht dabei meist in einem engen Zusammenhang mit der langfristigen Investitionsplanung, da gerade bei Investitionen große zeitliche Abstände zwischen Zahlungsmittelabfluss und den zu erwartenen Zuflüssen liegen können. Die Höhe des Kapitalbedarfs ergibt sich somit neben der Höhe der Aus- und Einzahlungen auch aus der zeitlichen Differenz zwischen Aus- und Einzahlungen.
