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Erwerbsmethode


 

Die Erwerbsmethode (auch Purchase Method)  ist die Grundkonzeption der Kapitalkonsolidierung nach HGB und IFRS. Inhaltlich wird ein Erwerb der Beteiligung durch das Mutterunternehmen unterstellt, wobei die finanziellen Mittel für den Erwerb der Beteiligung aus dem Unternehmensverbund an den vorherigen Eigner abfließen. Unter der Prämisse der Erwerbsfiktion wird die Konsolidierung so vorgenommen, als ob nicht eine Beteiligung, sondern die durch die Beteiligung repräsentierten Vermögensgegenstände und Schulden vom Mutterunternehmen gekauft worden sind.


Nach § 301 HGB ist dafür zwingend die Neubewertungsmethode anzuwenden. Dabei wird der Beteiligungsbuchwert des Mutterunternehmens mit dem anteilig neu bewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet und ein Unterschiedsbetrag in Form eines Goodwills bzw. eines Badwills in der Konzernbilanz (siehe auch Bilanz) ausgewiesen.

Im Zuge des BilMoGs ist die Erwerbsmethode die einzig verbliebene Grundkonzeption der Kapitalkonsolidierung. Die Interessenzusammenführungsmethode als weitere grundlegende Verfahrensweise der Kapitalkonsolidierung ist nach der Einführung des BilMoGs ersatzlos aufgehoben worden.
Eine Ausnahme bilden die Altfälle, die noch vor dem 01.01.2010 nach der Interessenzusammenführungsmethode bilanziert wurden. Diese sind von der gesetzlichen Änderung nicht betroffen und können somit auch zukünftig nach diesem Verfahren abgebildet werden.

 

 

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